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Umgangsberatung Ansbach

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Die Erziehung der Kinder

Die wohl größte Herausforderung

"Kleine Kinder - kleine Sorgen?!"

 

Diese alte Weisheit stimmt zumeist nicht. Gerade Eltern die zum ersten Mal Familienzuwachs bekommen, haben oft die größten Sorgen. Neben schlaflosen Nächten kommt meist die Umstellung des kompletten Lebens hinzu.

Oft treffen sich Eltern, die zum ersten Mal Zuwachs bekommen mit anderen Eltern. Sie tauschen sich aus oder treffen sich am Spielplatz. Immer wieder passiert es, dass im Gespräch mit anderen die Entwicklungsfortschritte der Kinder verglichen werden und "Tipps" zur "besten Erziehung" gegeben werden.

 

In manchen Fällen werden Erstlingseltern dann verunsichert. Warum kann mein Kind das noch nicht? Ist mein Kind gehemmt in der Entwicklung? Warum funktioniert das bei allen anderen aber bei mir nicht? Mache ich denn alles richtig? Was passiert, wenn ich was "falsch" mache? Was gebe ich meinem Schatz zu essen? Ab wann fängt es an zu sprechen? Wie gehe ich am besten mit den verschiedenen Entwicklungsphasen um? Wann kommt welche Phase und warum ist sie bei meinem Kind noch nicht da? Ist alles in Ordnung?

 

Viele Fragen die quälen können. Freunde können dann nur bedingt weiterhelfen oder die "Tipps" lösen zusätzliche Sorge und Unsicherheit aus. Doch nicht  nur die Sorgen um den Nachwuchs können Unsicherheit auslösen. Auch die Umstellung der gesamten Familiensituation kann zu ungewollten Spannungen führen. Doch das muss nicht sein. Niemand weiß was wirklich auf Eltern zukommt wenn Kinder flügge werden, doch was möglich ist und auch was wichtig ist erfahren Sie hier..

 

Wenn Kinder die ersten wichtigen Schritte machen

 

Sobald Kinder die ersten Entwicklungsschritte wie Laufen, Sprechen und vieles mehr erfolgreich gemeistert haben, endet der erste Lebensabschnitt. Der erste große Schritt für Kinder ist der Kindergarten. In diesem Alter machen Kinder die "ersten" bewussten Erfahrungen mit Gruppen, lernen sich in Gruppen zu behaupten. Sie finden erste Freundschaften und werden zusehend selbständiger. Doch auch für Eltern beginnt nun ein neuer Abschnitt. Sie müssen das erste Mal "loslassen".

 

Sowohl für Kinder als auch für Eltern ist diese Herausforderung nicht immer leicht. Gerade die Anfangszeit kann mit kleinen oder großen Hürden einhergehen. Die frühkindliche Entwicklung legt den Grundstein für die gesamte Entwicklungs- und Lerngeschichte eines Kindes. Während die Basis für eine gesunde Entwicklung und für eine erfolgreiche Bildung vor allem die Familie legt, kommen mit dem Eintritt in die Kindertagesstätte oder Tagespflege neue Bezugspersonen und Erfahrungsräume hinzu. Diese prägen die weitere Entwicklung der Kinder wesentlich mit.

Der erste wichtige Schritt - Die frühkindliche Gruppenbetreuung

 

Institutionelle, frühe Förderung stellt eine wichtige Ergänzung zur elterlichen Erziehung dar. Sie kann insbesondere für Kinder aus bildungsfernen oder psychosozial benachteiligten Familien die Voraussetzungen schaffen, ihr vorhandenes Potential zu entfalten und Chancengleichheit herzustellen.

 

Die Stärkung der elterlichen Ressource, zur Erfüllung ihrer Erziehungsaufgaben, ist eine wichtige Aufgabe frühkindlicher Gruppenbetreuung. Umfangreiche wissenschaftliche Studien zeigen die Effekte frühkindlicher Gruppenbetreuung und belegen den wesentlichen Einfluss einer qualitativ guten Betreuung in Tagesstätten auf die kindliche Entwicklung.

Die Gesellschaft gleichaltriger wird immer wichtiger

 

Ab dem dritten Lebensjahr ist Ihr Kind zunehmend an der Gesellschaft gleichaltriger interessiert, es möchte jetzt vermehrt mit Anderen spielen und kommunizieren. Dennoch haben viele Kinder in diesem Alter noch Trennungsängste und suchen oft die Nähe der Eltern. Lassen Sie Ihr Kind die Welt erkunden, aber bleiben Sie nach wie vor sensibel für sein großes Bedürfnis nach sicherer Rückkehr in Ihre Arme.

 

Ihr Kind erlernt etwas nicht so schnell, wie Sie es vielleicht bei anderen Kleinkindern im Freundeskreis sehen? Seien Sie unbesorgt, jedes Kind entwickelt sich anders. Das sollte ihm auch zugestanden werden. Wenn Sie wirklich ernste Bedenken bezüglich der Entwicklung Ihres Kleinkinds haben, fragen Sie bitte Ihren Kinderarzt. Er wird Ihre Bedenken sicherlich schnell ausräumen können.

 

Unterstützung für Ihr Kind!  So helfen Sie Ihrem Kind dabei, Neues zu lernen:

 

  • Bestärken Sie Ihr Kind, wenn es von sich aus etwas selbst machen möchte. Helfen Sie ihm nur bei Dingen, die es noch nicht selbst kann
  • Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas neu gelernt hat, und freuen Sie sich mit ihm über kleine Fortschritte
  • Lassen Sie Ihr Kind ruhig auch einmal enttäuscht sein. So lernt es, mit negativen Gefühlen und Erlebnissen umzugehen und sich dadurch nicht entmutigen zu lassen
  • Wenn Ihrem Kind etwas nicht gleich gelingt, ermuntern Sie es ohne Druck zu neuen Versuchen und geben Sie ihm kleine Hilfestellungen

 

Und wenn Sie selbst nicht mehr weiter wissen:

 

Holen Sie sich Hilfe, bevor es zu spät ist!

Wichtig ist, dass Sie erkennen, dass Sie oder Ihr Kind Hilfe benötigt. Sie müssen sich nicht schämen, dazu gibt es keinen Grund. Jede Familie kann durch bestimmte Lebensumstände in schwierige Situationen kommen, aus denen man ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskommt. Oftmals öffnen sich besonders verschlossene Kinder fremden Personen, wie einer Erziehungshilfe, eher als den eigenen Eltern.

 

Hilfe zu suchen heißt nie, dass Sie schlechte Eltern sind, sondern Ihre Probleme lösen möchten. Ob und wie intensiv Sie diese dann erhalte, liegt an Ihrer persönlichen Situation bzw. hängt von der Beurteilung des Jugendamtes oder Trägers ab.

Wenn Sie den direkten Schritt zum Jugendamt scheuen, sprechen Sie mit mir, vereinbaren Sie einen Termin. Gemeinsam sprechen wir über Ihre individuelle Problematik und finden die passende Lösung, unabhängig von Jugendamt und anderen Behörden.

Sie können aber auch einen Erziehungsbeistand beantragen

 

In Deutschland werden Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder nicht allein gelassen. Das Jugendamt, freie soziale Träger und karitative Einrichtungen sind dafür da, Familien in schwierigen Situationen und bei besonderen Herausforderungen zu helfen. Das Recht auf einen Erziehungsbeistand, der Kinder und Jugendliche in Alltagssituationen unterstützt und Eltern bei der Erziehung berät, ist im Sozialgesetzbuch verankert.  § 30 SGB VIII

 

Der Erziehungsbeistand und der Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbständigung fördern.

 

Das in § 30 SGB VIII verankerte Hilfsangebot richtet sich an Kinder mit

 

  • Lernschwierigkeiten, Schul- oder Ausbildungsproblemen
  • Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten
  • Konflikten innerhalb der Familie oder dem sozialen Umfeld
  • mangelnden sozialen Kompetenzen und Kontaktstörungen
  • Problemen mit Drogen oder Kriminalität

 

Der Unterschied zum Betreuungshelfer ist eindeutig: Dieser wird gerichtlich angeordnet, ein Erziehungsbeistand kann jedoch freiwillig beantragt werden.

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© Robert Schneider 2022